Erfahrungsbezogener RU: „Einladung zum Erfahrungsaustausch“


Erfahrungsbezogener Religionsunterricht sucht den Weg weg von totem Wissen, Belehrung und Dogmatik. Stattdessen wird – ausgehend von den Alltagserfahrungen – nach Grunderfahrungen gesucht. Diese prägenden Erfahrungen werden in Bezug zum Glauben gesetzt. Umgekehrt kann auch von Glaubenserfahrungen ausgegangen werden, um daran zu erkennen, wie dies den Alltag verändert und neue Lebens- und Glaubens­möglichkeiten eröffnet.

  • Angelika Schlögl: „RU heute? Erfahrungsorientierte Lernangebote“
    „Das heißt auf der einen Seite, die Heranwachsenden ernst zu nehmen und sie bei ihren Lebens- und Glaubensprozessen zu begleiten. Das Unterrichtsgeschehen bezieht sich auf sie und ihre Lebenssituation, die Schulwirklichkeit und den Religionsunterricht selbst.
    Auf der anderen Seite werden die Heranwachsenden ins Gespräch gebracht mit den Erfahrungen, die andere vor ihnen gemacht haben und von denen Bibel und Tradition erzählen. Dadurch kom­men die Möglichkeiten Gottes in den Blick, die sie aus ihrer eigenen Erfahrung heraus nicht sehen würden.“
    Lesenswert – mehr
  • RPZ Heilsbronn: „Erfahrungsbezogener Religionsunterricht: Der theoretische Hintergrund“
    Erfahrungsbezogener Religionsunterricht versteht die Tradition – Bibel, Kirchengeschichte, Lebensäußerungen von Glauben früher und heute … – als Überlieferung von Erfahrungen, die Menschen mit Gott und der Botschaft des Glaubens gemacht haben und die wiederum Glauben wecken wollen“ – mehr

Über JJB
JJB unterrichtet in Bayern in der Sekundarstufe I.

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